erdweibchens Weg zum Heil-Sein
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++mein Weg zum
Heil-Sein+++







Ferien bei Anna auf
dem Ferienhof-Feenwelt










Zirkus Liberta



"Und wenn dir bewußt geworden ist,
daß die Welt eine große Veränderung braucht,
dann bist du der Teil der Welt,
der dir am nächsten ist.
Beginne dort."
Jwala + Karl Gamper







 

Glaubst Du an Feen?



 

Mögen die Segnungen jedes Tages die sein, die du am
meisten brauchst.
(irisch. Segensspruch)












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Nicht weil es schwer ist,
wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen,
ist es schwer

Seneca


Über Deine Träume entscheidet die Tat

Johannes Adam

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Ausgewählter Beitrag

neuer tag

Guten Morgen in die Runde.

Wieder ein neuer Tag, der fröhlich begrüßt werden will. Die Vögel sind seit fast 1 Stunde am Singen, sie freuen sich, daß es nicht mehr kalt ist und der Regen macht ihnen anscheinend nichts aus. Hier ist ein wunderbares Konzert, daß müßtet ihr hören können......

Das Rätsel von gestern: sonnenscheinchen hat recht. Das Gedicht ist von Joseph von Eichendorff.

Dann gibts noch einen kleinen Spruch vom "Frühling + Herbst"

"Der Frühling ist zwar schön; doch wann der Herbst nicht wär,
Wär zwar das Auge satt, der Magen aber leer."

Friedrich Freiherr von Logau
(1604-1655)

Da ist doch was dran, das kann ich nicht leugnen! Und der Winter will uns doch auch nur lehren, mal ein bischen zur Ruhe zu kommen, wie die Natur es uns vormacht. Aber jetzt ist Aufbruch, Neubeginn und wie die Natur wollen wir auch wieder loslegen.

Kennt ihr das Buch Nachts wenn der Garten blüht von E. L. Swann? Der Name ist das Pseudonym einer Autorin, die sonst Kinderbücher schreibt. Dies ist ihr erstes Buch für Erwachsene.
Ich habe es
schon mehrmals gelesen. Es fesselt mich immer wieder neu.

Eine Frau von 61 Jahren, der Mann, ein Alkoholiker (wie anscheinend alle in seiner Familie) schon gestorben, Tochter + Sohn ebenfalls Alkoholiker.
Die Geschichte beginnt einige Monate nachdem die Frau einen Schlaganfall hatte. Gar nicht schön, aber wahr, beschreibt Swann die Folgen: li. Arm gelähmt, nutzlos, ein "Schlappfisch", das Gehen sehr beschwerlich.


Wenn die Frau, Flaherty, sprechen will, kommen oft ganz andere Worte heraus, als sie sagen will, obwohl sie in ihrem Kopf die richtigen Ausdrücke weiß. Das Gesicht ist schief, besonders beim Lächeln, und Lachen kann sogar gefährlich werden. Dann fällt ihr die Zunge aus dem Mund und sie beißt drauf, ohne es zu merken. Kein schöner Anblick für die Anderen und für sie selber entwürdigend + schlimm.
Aber ihr Kampfgeist und ihr Zorn erwachen wieder und geben Kraft. Sie wohnt in einem Haus mit großem Garten, den sie selber auf besondere Weise angelegt hat. Ein kleines Paradies, ein Refugium, Rückzugsgebiet mit verschiedenen Zonen, tiefergelegten Gärten, immer wieder anders bepflanzt mit vielen Wildblumen...... "weil die allgemeine Ansicht von Schönheit" nicht immer das Richtige ist.


Eines Tages lernt Flaherty Tristan kennen, den Landschaftsarchitekten, der den Nachbargarten anlegen soll, ein Mann über 60. Er hat sie schon seit Tagen immer wieder durch einen Mauerspalt beobachtet und ist fasziniert.

Wie das? Die Frau sitzt im Rollstuhl, kann den li. Arm nicht bewegen, gibt merkwürdige Laute von sich, trägt eine Augenklappe über dem li. Auge, eigentlich nichts, für den ersten Anblick, um sich zu verlieben. Aber er sieht die Dinge mit anderen Augen, ist fasziniert von Blumen + Gärten, vom Besonderen, Einzigartigen, seltenen Blumen, die nicht durch den ersten Eindruck faszinieren.

Und diese Frau strahlt für ihn auch das Besondere aus, weil er auch ihren Zorn + ihre Kraft spürt.
Die beiden verlieben sich ineinander, arbeiten gemeinsam Nachts im geliebten Garten von Flaherty, der in der Zeit nach ihrem Schlaganfall arg vernachlässigt wurde. Sie dämmen den Wildwuchs ein, geben den zarten jungen Pflanzen Licht + Platz und über dieser Arbeit kommen sie sich immer näher.


Wie arbeitet sie im Garten? Sie kriecht überallhin, wohin sie möchte, entdeckt ihre Pflänzchen wieder neu, von denen sie dachte, sie wären tot, Und so wie ihre Blumen wieder neu wachsen + stark werden dürfen, wird auch sie stark und kann alllmählich viele Dinge wieder alleine.

Die Sprache der Autorin ist nicht niedlich, sie ist oft sehr hart, wenn sie die Frau beschreibt und die Folgen des Hirninfarkts. Aber es ist ja die Wahrheit, genauso ist es, und gerade deshalb ist es ein erstaunliches Buch, das wunderbar das Schlimme, "Entwürdigende" beschreibt und trotz allem darin das Schöne und die Chancen sieht.

Die Geschichte beginnt im Frühling, mit dem Wachsen der Pflanzen und der Wiedererstehung des Gartens und endet im Herbst......... teilweise, denn das Leben geht weiter.


Eine wunderschöne Geschichte, die sehr berührt, anrührt, die Liebe dieser beiden Menschen, so plötzlich + überraschend in einem Alter, wo wir so etwas nicht so schnell erwarten, aber mit einer Unmittelbarkeit und dem Mut, das Beste aus dem zu machen, was wir nun mal haben.

Ich geb es zu, vielleicht fühle ich mich besonders betroffen, weil auch ich viele kleine Hirninfarkte hatte und mit den Folgen auch manchmal sehr zu kämpfen habe.
Aber ich glaube, daß dieses Buch überhaupt sehr interessant + fesselnd ist, auch ohne eigene Betroffenheit.
Ein Buch, das Freude schenkt + Hoffnung, besonders auch für die, die Gärten + Pflanzen lieben.


Ich wünsche euch einen guten Start in den Tag, mit Kraft + immer wieder neuen kleinen Momenten des Glücks - Dagmar




 

Nickname 23.03.2005, 06.48 TB | PL | einsortiert in: Plätzchen

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Nanni

Liebe Dagmar,

eine tolle Buchbeschreibung, das klingt wirklich lesenwert und interessant *hihi nu ich werd gucken, daß ich den Gutschein bei amazon bekomme *hihi ich liebe solche Bücher.
Auch Dir einen schönen Tag mit vielen kleinen Glücksmomenten
fühl Dich umarmt
Deine Nanni


vom 23.03.2005, 09.34
Suchmaschine
Es wird in allen
Einträgen gesucht.


Jeder Augenblick, in dem du
nicht urteilst,
ist ein Augenblick der Freiheit.
Autor mir unbekannt


der Weg des Adlers in die Freiheit


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Klares Licht -
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Was du rufst, das kommt.
Also rufe Glück + Leichtigkeit in dein Leben.
erdweib

 
Glücklich ist nicht, wer andern so vorkommt,
sondern wer sich selbst dafür hält (Seneca)

 
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Sianna
Liebe Dagmar,
habe Dein Lebenszeichen gerade entdeckt und mich riiiiesig darüber gefreut.

Ich grüße Dich mit dem Segen der Göttin,
Sianna
28.7.2010-1:21
uma
Hoi Dagmar :sonne: schön dich wieder mal zu lesen!
schick dir ganz liebe grüsse aus der schweiz! :lieb: uma
13.2.2009-18:15
Wanderer
*klopf*
*klopf*
*Schoggihinleg*
20.9.2008-22:53
Harald
Huhu Dagmar, ich brauch auch ein Lebenszeichen und sende hiermit eins :) :zw:
Harald
24.4.2008-17:55
Wanderer
Hey Dagmar!
Haaaallloooo!
Hast Du Deinen Blog vergessen?
Ich wart auf neue Beiträge...
*lebenszeichenbrauch*

Wandy

:lieb:
17.4.2008-19:34